freiheitlich

freiheitlich

zu sein
befreit vom ist
der zwanghaftigkeit

ende
des
zwanghaften normativen aufklärerischen humanismus

ende
des
laissez-faire

ende
des
– wir wollen doch alles respektieren –

ende
der
norm von der norm

ich bin ich
und
respektiere
und
werde respektiert
deshalb

Diskussion: Was ist das Leben ohne wahrgenommene Freiheit?

Fast beschämt- distanziert wird Freiheit gefordert. Aber Freiheit wird von den politischen und ethischen Führern unserer Gesellschaft definiert; zulässig ist das, was sie, diese politischen und ethischen Führern unserer Gesellschaft vorgeben. Dabei lebt jeder unter etlichen Restriktionen, angefangen von elterlichen Vorgaben bis hin zu virtuellen Gesetzen.

Diejenigen, die diese Restriktionen spüren, die hilflos der Verantwortung eigener Zufriedenheit im Leben gegenüber stehen, fechten den inneren Kampf des Lebens gegen die Zwanghaftigkeit aus. Dabei entsteht fast automatisch ein Vergleich:

eine Waage. In die eine Schale kommt das, was ich gebe, in die andere Schale kommt das, was der Lebenspartner gibt. Und bei Schieflage gärt in uns Unzufriedenheit, die bisweilen auch zur Spaltung führen kann. Dabei liegt es am unterschiedlichen lebensphilosophischen Konzept der Partner: Entsagung vom zwanghaften normativen aufklärerischen Humanismus vs. Standhaftigkeit in Überzeugung gelebter Vorbilder. Diese Differenz auszuhalten erfordert die Festlegung auf eine andere Art Partnerschaft: gewogener Funktionsgemeinschaft anstelle liebevoller Ehe.

Was gibt es aber Schöneres, Erfüllenderes als die gegenseitige Akzeptanz „ich bin ich und respektiere und werde respektiert“.

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