Konjunktiv

Konjunktiv

könnte,
sollte,
wollte

lieben

Erlebte des Tages Tau
und
möchte wieder in Cumuli fallen.

Diskussion: Wir nehmen uns oft, emotionsgeleitet, Vieles vor und enttäuschen uns

Zur Erklärung: ich bin sehr oft mit dem Flugzeug in der Welt gewesen. Und wenn Sie zum Fenster rausschauen und die großen Cumulus- Wolken sehen, dann könnte das irrationale Gefühl entstehen, dort hinein sich fallen zu lassen.

Konjunktiv, also die Ausdrucksform, die einen Wunsch, eine Möglichkeit ausdrückt, wird hier in Bezug auf eine neue Liebe nachdem die alte Liebe sich aufgelöst hatte (Tages Tau) als wünschenswert angesprochen. In diesen Gedanken wird ausgedrückt, dass wir alle von glücklichen Emotionen zehren, dass wir sie uns wünschen, um dann das Leben voll zu genießen. Ob Liebe, ob Freundschaft, ob Hinwendung, ob Sache – all das kann glückliche Emotionen erzeugen.

Nur, mit dem Konjunktiv allein erreichen wir nichts. Glücklich machende Ziele müssen auch umgesetzt werden. Die Politik, genauer, die SPD, hatte mit Herrn Müntefering ein Paradebeispiel an Konjunktivbetrug vollzogen:

wir wissen, in der Vorwahlzeit legt jede Partei ein Wahlprogramm mit Zielen vor. Es wird so getan, als würden das im Falle einer Wahl zu realisierende Vorhaben sein. Was aber sagt die SPD (bisher nicht zurückgenommen) dazu? „Wir werden an den Wahlversprechen gemessen – das ist unfair.“

Man lasse sich diesen Satz auf der Zunge zergehen: nicht unfair ist, nach der SPD, dass Politiker Versprechen nicht einhalten! Politiker werden durch die SPD geradezu zum Wahlbetrug aufgefordert.

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